By your side-by Shingel
Mona-Lisas Lächeln


Kapitel 1

„Bill“….. „Mensch Bill, mach doch mal hinne!! Wir sind schon scheiß spät dran!“, Tom hämmert an die Badezimmertür im Hotelzimmer seine Bruders. Bill hatte verschlafen, ausgerechnet heute, wo sie so viel zu tun haben. Der Terminkalender ist zum Platzen voll und sie können es sich nicht leisten zu spät zum ersten Termin zu kommen. Das würde ja schließlich, den ganzen Tagesplan kippen. Mit genervtem Gesichtsausdruck kommt Bill aus dem Bad und drängelt sich mit Schminkzeug beladen an Tom vorbei. „Ey Tom, du kannst ein echt stressen. Ich bin doch kein D-Zug, ging halt nich schneller.“, meckert Bill und stopft den restlichen Kram, der noch im Zimmer verstreut liegt, in seinen Koffer. „Oho, Bill!! Was ist das den?!“, grinsend spielt Tom mit einem schwarzen, durchsichtigen String herum, den er eben auf einem Sessel gefunden hat. „Hattest wohl Besuch gestern Abend, was? Wart aber gar nicht so laut, wie sonst immer. Hab euch auf jeden Fall nicht gehört.“ „Lass das!!“, faucht Bill und reist ihm den String aus den Händen ’Man, diese Groupies lassen auch immer wieder was liegen’, denkt Bill mürrisch. „Tschuldigung“, meint Tom leicht beleidigt, „Ich kann ja auch nichts dafür, dass deine nächtlichen Besucherinnen, dir immer Souvenirs dalassen. Ey, und außerdem, mach mich nicht so scheiße an, man. Ich hab ja schließlich auf dich gewartet und das heißt ich kreig jetzt genauso nen Anschiss von David, wie du!“ „Hättest ja nicht auf mich warten müssen!“, blafft Bill seinem Bruder entgegen und verlässt das Zimmer. Tom bleibt zurück und fragt sich was heute schon wieder mit Bill los ist. Entweder war das Mädel gestern Abend scheiße gewesen oder er ist einfach mit dem falschen Bein aufgestanden. Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass er nicht ausschlafen könnte.
Tom hastet zur Tür und rennt Bill hinter her, der schon am Ende des Flurs auf den Aufzug wartet. „Hey, komm jetzt warte du halt auch mal auf mich. Und sein nicht so zickig oder hast du deine tage oder was?“, witzelt Tom. Er grinst selbstgefällig über seinen Joke. Von Bills schlechter Laune will er sich heute nicht runterziehen lassen. Das kann auch der vernichtende Blick, den er von seinem Bruder auf diesen Witz einstecken muss nicht bewirken. Tom ist heute richtig gut drauf und fühlt sich gut. Er hat echt Bock auf das bevorstehende Konzert heute.
Die beiden fahren mit dem Aufzug gleich runter in die Tiefgarage und machen keinen Stopp in der Eingangshalle um den Fans Autogramme zu schreiben. Das hatten Georg und Gustav schon erledigt. Und David hatte Autogrammkarten verteilt, auf denen auch Bill und Tom unterschreiben hatten. „Na endlich“, werden sie unten ungeduldig von David begrüßt. „Das wurde aber auch Zeit, ihr zwei. Wo habt ihr den so lange gesteckt?“ Zur Antwort bekommt er nur eine abwertende Handbewegung von Tom und sie steigen alle in den Van ein. Gustav und Georg werden mit Handschlag begrüßt und Bill lässt sich bockig in den Sitz fallen. Er kramt seinen iPod raus, schaltet die Musik laut und blickt mit abwesendem Blick aus dem abgedunkelten Fenster des Vans. Er fühlt sich in letzter Zeit einfach nur noch ausgelaugt und schlaff. Er hat es satt vor der Presse immer den hippen Rocker zu geben, der doch innerlich ganz weich ist und an die große wahre Liebe glaubt. Diesen Glauben hat er schon längst verloren. Er hat aufgehört die Mädchen, mit denen er nur eine Nacht verbrachte – und es sind nicht nur Groupies dabei-, zu zählen. Er ist teilweiße, also was das Sexleben angeht immer mehr zu Tom mutiert. Seine schlechte Laune, die er in letzter Zeit nicht mal mehr zum Schlafen ablegt, kommt daher, dass ihn im Moment einfach alles annervt. Er hat keine einzige Minute mehr für sich alleine.
Georg und Gustav schauen Tom mit fragendem Blick an, der wohl so viel heißen soll wie ’Was hat der den heute schon wieder?’ und nicken zu Bill rüber. Tom versichert sich ob Bill auch wirklich seine Ohrstöpsel drin hat und meint dann zu seine beiden Bandkumpel: „Unser kleiner Bill hat heute mal wieder schlechte Laune. Aber er hat eigentlich kein Grund dazu, schließlich wird er langsam zum Groupie-Ficker, der Band. Gestern hatte er schon wieder ne andere. Ich hab Beweißmittel konvesziert.“ Die drei brechen in Gelächter aus und witzeln noch so vor sich hin, was Bill noch alles über die Leber gelaufen sein könnte…

Kapitel 2

„Das war jetzt schon das viert Interview für heute und alle fragen den gleich Scheiß“, motzt Bill und mit verstellter Stimme fähr er fort: “Wie viele Tatoos willst du dir noch stechen lassen? Was verbindet ihr mit eurer neuen Singel? Wie geht es mit eurer Tour weiter? Hab ihr für eure Fans noch viele Überraschungen? ... blablabla…. Immer dasselbe.“. Er sitzt mit schlechter Laune auf dem Sofa und trinkt ein Red Bull. Das vierte Interview und es kommen noch drei. Naja, wenigstens haben sie das meiste schon überstanden und sie haben mal ein bisschen Pause zwischen durch. Bill schließt seine Augen, er will einfach mal weg von hier, wenigstens gedanklich, dass braucht er jetzt mal. Aber plötzlich plumpst etwas neben ihn aufs Sofa, legt einen Arm um ihn und knufft spielerisch in seine Seite. „Na Alter, geht’s dir besser? Hattest ja mal voll die scheiß Laune beim Bravo-Interview. Das hat sogar der Reporter gemerkt, hast ihn echt eingeschüchtert. Der dachte bestimmt du frisst ihn gleich auf, wenn er dir noch eine frage stellt. Der ist auch ganz schnell wieder abgezogen.“ Das Etwas ist…Tom. Er muss immer dann zu Bill kommen, wenn Bill mal Zeit für sich braucht. Natürlich ist es lieb von Tom sich zu erkundigen, wie es Bill geht, aber Bill hat jetzt keinen Bock auf ein Gespräch zwischen Brüdern, das doch nur wieder auf ein Thema hinaus geht, für das Bill gerade echt keinen Sinn hat. „Ey du Tom, ich brauch grad mal ein paar Minuten für mich allein. Mir geht’s heute irgendwie nicht so gut… weiß auch nicht so genau was los is….in Ordnung?“ Tom schaut seinen Bruder leicht irritiert an, steht dann aber wortlos auf und geht in Richtung Tischkicker, wo Gustav, Georg, David und ein paar andere gerade am zoggen sind. ’War das zu fies gewesen, gegenüber Tom, ihn einfach so hängen zu lassen?’, fragt sich Bill. Er entscheidet sich für NEIN. Schließlich hat jeder mal einen schlechten Tag - ok er hat in letzter Zeit vieler dieser Tage gehabt -aber er hat es einfach nicht geschafft heute wieder seine Maske aufzusetzen. Seine Maske, die ihn zum Bill macht, den die Fans lieben und den, den die haben wollten.
Tom schaut abwesend auf das Kickerspiel und nippt an seiner Cola. ’So ein Arsch. Hatte er es doch tatsächlich geschafft meine gute Laune zu vermiesen. Das kann so echt nicht weiter gehen, irgendwas stimmt bei ihm nicht. Aber was?! Er will es mir ja nicht sagen, obwohl ichs immer wieder versucht hab aus ihm heraus zu bekommen.’, denkt Tom und lacht über einen Witz, den gerade irgendwer gemacht hat. Er hat den Witz zwar nicht mitbekommen, aber besser mal mitgelacht.

„Auf geht’s Jungs! Gleich geht’s auf die Bühne“, ruft Saki in das Bachstagezelt, in dem Tokio Hotel sitzen. Ja, es ist kurz vor dem nächsten Konzert. Sie haben die restlichen Interviews und den Soundcheck hinter sich gebracht und natürlich zwischen durch noch etwas gegessen. An Bills Laune hat sich nicht großartig was geändert. Doch er versucht wenigstens jetzt für seine Fans –die schon den ganzen Tag draußen bei gefühlten 6°C in der Kälte stehen um möglichst weit nach vorne zu kommen- sein anderes Gesicht aufzusetzen. Seine Maske, die ihm, in der letzten Zeit schwer im Gesicht hängt. Er liebt die Musik, sehr sogar und es ist seine einzige Ruckzugszone, seine Zuflucht, vor der Welt die ihn im Moment nur noch annervt und ihn nicht verstehen will. Es wird Zeit. Saki führt die Band hinter die Bühne. Gustav nimmt Platz an seinem Schlagzeug. Tom und Georg greifen auch nach ihren Instrumenten und stellen sich auf ihre Positionen auf der Bühne. Bill steht am Aufgang nach oben, er hört die Fans kreischen, rufen und sie fordern endlich die Band. Bill steht hibbelig da, er spielt nervös am Mikro herum und er ist total aufgeregt, wie immer so kurz vor einem Auftritt. Es ist dieses Irregefühl, vor so vielen Menschen zu spielen, die nur für die gekommen sind. Für diesen Adrenalinkick braucht er seine Maske nicht. Es ist einfach nur geil. Tom fängt mit seinem Gitarrensolo an. Der Open-Air-Platz tobt. Gustav und Georg steigen ein. Als Bill anfangt hinter der Bühne die erst Strophe, von ’Jung und nicht mehr Jugendfrei’, zu singen, nimmt der Geräuschpegel, den die Fans durch ihr Dauerkreischen verursachen, den ersten richtig großen Höhepunkt, der Show, an.

Ihr steht immer pünktlich auf
Und verpennt was bei uns geht
Ich seh was was du nicht siehst-
Guck mal was auf unseren Jacken steht
’tschuldigung - du stehst im Weg
und wir müssen hier vorbei...

Wir sind Jung und nicht mehr Jugendfrei
Tut mir leid ich weiß wir sollen nicht
Doch wir fangen schon mal zu leben an
Wir sind Jung und nicht mehr Jugendfrei
Eure Rechnung ist mit und nicht aufgegangen
Wir fangen schon mal zu leben an

Beim Refrain stürmt Bill die Bühne und das Schreien nimmt wieder an.
Nach ’Jung und nicht mehr Jugendfrei’ nimmt das Konzert die gleiche Abfolge an, wie alle anderen davor auch. Bei ’Schrei’ holt Bill sich wieder ein Mädchen auf die Bühne um mit ihr den Song fertig zu singen. Diese Mädchen, die er sich auf die Bühne holt, wählt er nicht nach einem Schema aus, sondern einfach die, die gerade vor ihm steht. Egal, ob er sie hübsch oder symphatisch findet. Die Texte, die er zu den Fans spricht, sind im Prinzip auch immer die gleich. Wie jedes Konzert eben.
Es hat schon jedes Mal Spaß gemacht, aber irgendwas fehlt Bill trotzdem, nur kann er nicht genau sagen was das ist, was ihm fehlt.
Nach dem Konzert und ältlichen Zugaben und Ehrenrunden verschwindet die Band im Backstagebereich. Es ist ein Open-Air-Konzert gewesen und arschkalt draußen. Sie alle sind durchgefroren, obwohl sie schon ne menge geschwitzt haben.
„WOW, das war wieder endst geil, dieser Gig.“, wirft Tom in den Backstageraum, der übrigens aus einem beheizten Bierzelt ähnlichem Planenbau besteht. Tom bekommt von allen Seiten zustimmendes Gemurmel. Sie sind alle total ausgepowert und fix und fertig. David kommt rein, hockt sich zur Band, schnappt sich was zu essen und meint: „Das habt ihr echt klasse gemacht, Jungs. Das Konzert war echt der Knaller und ihr habt den durchgefrorenen Fans so richtig gut eingeheizt. Die gehen auch noch bei euren Standart Songs wie ’Schrei’, ’Monsun’ ect. , richtig ab, aber auch zu euren neuen Songs flippen sie aus. Ich bin immer wieder verzückt, wie gut ihr seid.“, und er klopft Georg und Tom, die gerade neben ihm sitzen, anerkennend auf ihre Schultern. „So, wenn ihr euch ein bisschen ausgeruht habt, dann fahren wir ins Hotel und da könnt ihr morgen auch ausschlafen. Hab euch nämlich nen Tag frei gemacht. Also nen Off-Tag. Zumindest sind nicht all zu viele Termine vorgesehen. Nur abends ne Fernsehshow, also was lockeres im Programm.“ …

Kapitel 3

Bill hastet durch die Hotelhalle, vor den Fans weg, von den Secus weg, er will einfach nur noch ein entspannendes Schaumbad nehmen und sich dann ins Bett hauen. Total in Gedanken versunken merkt er erst viel zu spät, dass ihm jemand entgegen kommt. ’BOUM’!!! Plötzlich liegt er nämlich auf dem Boden und unter ihm liegt ein Mädchen, dass er gar nicht kennt. Sie ist wirklich hübsch und Bill starrt sie geistesabwesend an. Er verliert sich total in ihren Augen und realisiert gar nicht, dass seine Hände auf einer ziemlich ungünstigen Stelle liegen. „Ey, man, du Arsch!!! Hast du keine Augen im Kopf?! Pass doch mal auf, wohin du läufst.“, motzt das Mädchen ihn an. „Und nimm gefälligst deine Finger von mir weg!!“, geht es weiter. Doch Bill ist hin und weg und checkt gar nichts, was sie doch verunsichert. „Ähm, Hallo?! Könntest du vielleicht von mir runter gehen?“, fragt sie jetzt etwas vorsichtiger und legt ihre Hände auf Bills Brust um ihn leicht von sich hoch zu drücken .Langsam kommt Bill wieder zu sich und antwortet: „Öhm…ja klar…’tschuldigung…“, und entfernt seine Hände und anschließen sich ruckartig von ihr herunter. Sein Blick ruht immer noch auf ihr und er fragt sich verzweifelt, wo er dieses Mädchen schon einmal gesehen hat. „Hey, pass das nächste Mal ein bisschen besser auf, wo du hin gehst, ja? Bist ja ganz schön stürmisch unterwegs.“, grinst sie und streckt ihm die Hand hin. „Ich heiße übrigens Layla.“ „Ähm….ich bin…ähm…B…Bill.“, Stottert er zusammen und schüttelt ihr sacht die Hand. Kann es echt sein, dass es jemanden giebt, der ihn nicht kennt? „Ah…okay Bill. Nett deine Bekanntschaft zu machen.“, mit diesen Worten bückt sie sich und sammelte ihren Kram aus ihrer Tasche wieder ein, der sich bei ihrem Zusammenstoß auf dem Boden verteilt hatte. Da sie ein weit ausgeschnittenes Top trägt, hat Bill eine perfekte Aussicht, die er sich nicht entgehen lassen will und so einige Verrenkungen an den Start bringt um nichts zu verpassen^^. Da aber auch der komplette Inhalt seiner Tasche auf dem Flur liegt, darunter auch Kondome, Kippen ect, macht er sich auch an die Arbeit mit ihr alles aufzusammeln. Sie ist früher fertig als Bill und so steht sie bald auf: „Also dann, man sieht sich.“, sagt sie und dreht sich um zum Gehen. Bill starrt ihr, mit offenem Mund, hinter her. Sie sieht einfach nur geil aus. Verdammt, warum hat er denn nix gesagt?! Jetzt ist sie schon um die nächste Ecke verschwunden. Gefrustet geht Bill in Richtung seines Zimmers, als Tom ihm mit flatterndem XXL-Shirt entgegenschlittert: „Alter, da bist du ja! Man, wo hast du dich den schon wieder rumgetrieben. Bist vorhin ja einfach abgezogen, tztztz, so geht’s ja nich Brüderchen. Hab ja schließlich ne Aufsichtspflicht für meinen kleenen Bruder, nich wahr.“, albert Tom rum, während er Bill ihn Richtung Bills Zimmer schiebt. Tom klopft Bill auf die Schulter und meint nach einer kleinen Pause: „Gehörte dir Braut zu dir?“, er nickt in die Richtung, in die Layla verschwunden ist. Da er aber keine Antwort bekommt zückt er die Zimmerkarte, wie immer hat er auch die Zimmerkarte von Bill, und öffnet die Tür. Wie immer bewegt Tom sich sicher und zielstrebig in Bills Nähe und pflanzt sich in einen Sessel. Dort legt er die Füße auf einen kleinen Glastisch. Bill beachtet Tom gar nicht und hört auch nicht auf das Gebrabbel, was Tom von sich gibt. Er kann nur noch an das Mädchen von eben denken.
„…und dann hab ich ihr halt einfach meine Zimmernummer gegeben. Ja und weißt du was? Die süße Schnecke bringt auch noch ne Freundin mit und das heißt heut gibt’s n flotten3er…“ Bill räumt seinen Kram weiter auf bis Tom ihn etwas lauter direkt anspracht: „Ey Hallo?! hörst du mir eigentlich zu?“ „Ähm…sorry Tom, ich bin grad nich ganz bei mir. Was hast du eben gesagt?“ „Ich hab dich gefragt, wie du es findest, oder was du davon hältst, wenn ich mal wieder n 3er One-Night-Stand hab?!“, antwortet Tom enttäuscht, dass sein Sexleben nicht so viel Zuspruch und zu wenig Aufmerksamkeit, findet. „Jor… also…was soll ich dazu sagen? …es ist ja deine Sache, aber…“ „Aber was?!“, fragt Tom herausfordernd. „ich finds geil!!!“, meint Bill trocken und wendet sich wieder zu seiner Tasche. „Na dann, werd ich dich jetzt auch nicht länger belästigend stören. Muss mich noch fertig machen, wenn du verstehst was ich meine, ne?“, mit diesen Worten verschwindet Tom aus Bills Zimmer. Bill ist endlich allein und kann auch endlich sein wohl verdientes Schaumbad nehmen.




Kapitel 4

„Verdammt ich denk doch da gar nicht mal dran. Für wen halten die mich den?!“ Bill öffnet entsetzt seine Augen. Hat er das richtig gehört, dass da jemand gerade in sein Zimmer gekommen war? „Ich räum doch nicht das Zimmer für son ein paar kleine Möchte-Gern-Tokio-Hotel-Rocker. Ich bin doch nicht bescheuert!“ Ja, er hat richtig gehört. Den auf einmal geht die Badezimmertür mit einem Ruck auf und das Mädchen, gegen das er vorhin gerannt war, steht mitten in seinem Badezimmer. Das wär ja weiter hin nicht so schlimm gewesen *g*, aber er liegt nun mal gerade in der Badewanne und hat bis eben vor sich hingeträumt; Er will jetzt nur entspannen und keine Zickerreichen mehr aushalten müssen. Außerdem, er ist ein Rocker und kein „Möchte-Gern-Rocker“. Was fällt dieser Zicke eigentlich ein?!
Sie kann ihn nicht sehne, da er den Dusch- bzw. Badevorhang zugezogen hatte und außerdem ist er bis fast zur Nase im Schaumbad verschwunden, zur Tarnung versteht sich. Er hofft ja sie würde einfach wieder aus dem Zimmer gehen und ihn nicht bemerken. Eigentlich wundert ihn das, normalerweise schickt er nie ein Mädchen weg, den er war für jeden Fick zu haben, egal wo, egal mit wem, Hauptsache gut. Aber bei ihr ist das was anderes…
Seine Bitte würde aber nicht erhört. Stattdessen hört er wie sie ihren Gürtel öffnet, die Hose auszieht, sich ihres T-Shirts entledigt, das leise Klicken ihres BHs, wie sie ihren String abstreift und das Klimpern ihres Schmucks auf der Steinplatte, des Badezimmerschrankes. Er weiß ganz genau, was jetzt kommen wird. Sie wird gleich den Badevorhang zurückziehen und nackt, wirklich ganz nackt, vor ihm stehen. Er hat wirklich keine Ahnung was er dann machen soll, geschweige den was sie denkt, wenn er, ebenfalls splitterfasernackt, vor ihr in der Wanne liegt. Dieses Mal hat er recht gehabt. Sie zieht mit Schwung den Vorhang auf und schaut entsetzt auf Bill. „Ähm…hi….“, blubbert Bill aus dem Wasser und streckt seinen Zeigefinder, zur Begrüßung, aus dem Wasser. Entweder Bill sieht in dem Moment wirklich scheiße aus oder sie ist sehr schreckhaft. Dem mit einem Satz und dabei quiekend schnellt sie aus der Badtür. „Scheiße!!!“, kommt es noch von ihr, bevor die Tür mit einem lauten knall zu fliegt. ‚Oh man’, denkt Bill ‚dieses Mädchen sieht so geil aus. Lange schwarz/braune Haare, blaue Augen, top Figur… uh… geil… wah mist schnell an was Ekliges denken… Spinnen, Spinnen, Spinnen.’
Nachdem sich der „kleine Bill“ wieder etwas beruhigt hat, klettert der „große Bill“ aus der Badewanne, trocknet sich ab und schling sich ein Handtuch um die Hüften. Da bemerkt er erst jetzt, dass das Mädchen vor lauter Scheck ihre ganzen Klamotten im Bad vergessen hat. Und da Bill nicht annimmt, dass sie nackt durchs Hotel gelaufen ist, musst sie ja noch in seinem Zimmer sein *freu*
Also geht er raus in den Wohn-, Schlafbereich des Zimmers. Und tatsächlich. Sie sitzt in seine Bettdecke gewickelt, auf dem Rand seines Bettes und schaut ihn beschämt und zugleich mit einem Blick an, der wohl so viel wie „Wow-Sieht-Der-Gut-Aus“, an. „Hey“, sagte Bill. Sie antwortet ihm leicht rot zurück „Hey“, dabei schaut sie in Richtung Bills Füße oder so. „Öhm, darf ich dich mal fragen was du so in meinem Zimmer wolltest, bzw. nackt in meinem Bad? Also nicht das mich das stören würde, ne?“ „Hehe…also…ähm….ich wollte eigentlich duschen. Und naja ich wusste ja nicht, dass das dein Zimmer ist. Ich dachte es wär meins. Zumindest steht auf meiner Zimmerkarte 376, wie auf dem Türschild. Also… ich weiß ja auch nicht…vielleicht bist du ja in meinem Zimmer….“, sagt sie verschüchtert. Bill überlegt. Das kann doch nicht sein, hat das Hotel etwas ein Zimmer zwei Mal vermietet? Und noch dazu das von ihm, von Bill Kaulitz von Tokio Hotel???





Kapitel 5

„Ich glaube, wir haben unsere Hotelkarten vertauscht.“, meint Bill zu dem Mädchen, dass immer noch nackt in seiner Bettdecke eingehüllt auf dem Rand seines Bettes sitzt. „Meinst du bei unserem Zusammenstoß vorhin?“, antwortet sie ihm. „Ja genau, da. Denn mein Bruder hat auch eine Karte für dieses Zimmer. Also nehme ich schon an, dass es meins ist…“ „Oh… okay… dann ähm… gibst du mir meine Zimmerkarte, also die richtige bitte. Ich werde dann nämlich mal wieder gehen… will dich ja nicht länger stören und vom Baden abhalten.“, sagt sie geschämt. Bill lächelt ihr zu, wendet sich dann zu der Sitzecke, wo seine Tasche liegt und holt ihre Zimmerkarte raus. „Hier bitte. Und du störst nicht, war eh schon mit Baden fertig. Also… ähm… was machst du denn heute Abend noch so?“, startet Bill seine Anmache. „Ich… öhm ich wird jetzt erst mal noch mal schnell dein Bad blockieren um mich dort wieder anzuziehen. Und dann wird ich mein Zimmer aufsuchen um dort zu duschen. Ansonsten hab ich noch nichts geplant.“, erzählt sie ihm und schaut dabei direkt in Bills Augen, was bei ihm eine angenehme Gänsehaut verursacht. „Hast du vielleicht noch Lust später zu mir zu kommen?“, fragt Bill und macht eine einladende Geste zur Sitzecke mit Ausläufen zum Bett. Ihr Blick wandert von Bills Händen, die immer noch diese Geste formten, zum Bett. Soll das für sie heißen, dass er vorhat mit ihm zu schlafen? Also einen One-Night-Stand mit einem Bill, den sie nicht kennt? Sie zieht die Augenbrauen skeptisch hoch, was Bill sofort merkt. Schnell fügt er hinzu: „Natürlich nur um was zu trinken und um sich zu unterhalten, zum besseren Kannenlernen, mein ich. Also hast du Lust, Lea?“ „Ähm… ich heiß Leila.“, verbessert sie ihn leicht beleidigt, dass er sich ihren Namen noch nicht einmal merken kann. ‚verdammt’, denkt Bill. Das ist ja mal peinlich. „Oh ’tschuldigung…ähm Layla. Da hab ich wohl was…ähm verwechselt.“ Sie schaut ihn immer noch skeptisch an, wenn nicht sogar schon etwas sauer wegen dieser blöden Anmache. Bill wippt nervös auf seinen Füßen herum und ärgert sich über sich selbst, dass er bei ihr immer alles vergisst und nur noch dummes Zeug labbert. Das eben war eine der misslungensten Anmachen, die er in letzter Zeit von sich gegeben hat. Und das auch noch bei einem Mädchen wie ihr. „Ich werds mir mal überlegen.“, meint Layla, steht auf und geht in der Bettdecke eingehüllt zum Bad. „Wo dein Zimmer ist, weiß ich ja jetzt“ und verschwindet darin. Bill starrt ihr hinterher. „Verdammt, verdammt, verdammt!!! Heute ist echt nicht mein Tag!“, flüstert er leise vor sich hin und plumpst aufs Bett. Dort wo Layla gesessen hat ist das Laken noch warm. Bill legt sich zurück und streicht mit der einen Hand über das warme Laken und mit der anderen Hand krallt er sich in die zweite Zudecke. So träumt er vor sich hin bis sie plötzlich neben ihm steht und die Decke, in die sie vorher gehüllt war, zurück aufs Bett legt. Die Beiden schauen sich ununterbrochen in die Augen und zwischen ihnen entsteht eine Art Band aus Blicken, das erst abreißt als sie sich abwendet und das Zimmer verlässt. Als die Tür hinter ihr zufällt, liegt Bill immer noch auf seinem Bett. Er zieht ihre Decke nah an sich und saugt ihren Duft ein, der sich daran festgesetzt hat. Eine Art Mischung aus Rose und Flieder. Es richt sehr angenehm, findet er und schließt seine Augen. Er lauscht noch ihren Schritten, die sich auf dem Flur verlaufen und immer leiser werden. Er kann nicht anders, als sich einzugestehen, dass dieses Mädchen es ihm angetan hat. Mit diesem Gedanken nickt er ein.

Kapitel 6

Bill wird von einem leisen Klopfen aus dem Schlaf gerissen. ’ Wie spät ist es?’, fragt er sich und wendet sich zu seinem Wecker auf dem Nachttisch. 23:24 Uhr. Langsam erinnert er sich, was vorhin passiert ist. Dieses Mädchen,…ja sie ist ein Traum…, aber ist er vorhin tatsächlich eingeschlafen? Wieder hört Bill das leise Klopfen und steht auf. Er ist immer noch nur mit einem Handtuch bekleidet, also zieht er sich schnell noch Boxershorts und eine Jeans über. Als Bill die Tür öffnet ist er wirklich überrascht wer vor ihm steht. Es ist Layla und mit ihr hatte er nicht gerechnet. „Hi“, begrüßt sie ihn schüchtern und halt eine Flasche Sekt hoch. „Ich hab was mitgebracht. Ich …ähm… ich hoffe es ist noch nicht zu spät, aber ich dachte wir könnten vielleicht noch mal von vorn anfangen und das vorhin vergessen. Und uns richtig kennen lernen.“ Bill lächelt. Das ist ja wirklich süß von ihr, wie sie da so verschüchtert und erwartungsvoll vor ihm steht. „Klar komm rein.“, er macht wieder eine einladende Geste, doch dieses Mal achtet er darauf, dass sie nicht zum Bett führt. Sie tritt ein, setzt sich an den Tisch in einem kleinen roten Sessel und stellt die Sektflasche auf dem Glastisch ab. Bill geht in das berühmtberüchtigte Bad und holt zwei Zahnputzbecher für den Sekt. „Ich hab leider nur so Becher hier und keine Sektgläser. Ich hoff das ist auch in Ordnung.“, entschuldigt er sich und stellt die Gläser zur Flasche auf den Tisch. „Na, zum Anstoßen sind die doch auch okay.“, grinst sie. Bill nimmt sich die Sektflasche und hantiert an ihr herum. Als der Korken mit einem lauten Knall aus der Flasche schießt, steigt erst Rauch aus der Flasche und anschließend sprudelt der Sekt heraus, so das Layla lachend schnell die beiden Becher hin hält. Bill setzt sich Layla gegen über und sie stoßen an. „Auf uns!“, prostet Bill ihr zu und Layla zu ihm: „Auf eine gute Freundschaft!“. Sie trinkt einen Schluck und schaut Bill dann wieder mit diesem durchdringenden Blick an der bei ihm so ein unbeschreibliches Kribbeln auslöst. „Na, erzähl mal was von dir?“, fordert Layla Bill heraus. „Hmm….was willst du den von mir hören“, grinst er sie an. „Zum Beispiel was du hier so in dem Hotel machst. Bist du da um die Stadt zu besichtigen oder wegen anderen Dingen?“ Bill ist wirklich erstaunt darüber, dass sie in nicht kennt, denn sonst wüsste sie ja auch was er wohl in einem Hotel wie diesem macht. Er ist immerhin BILL von TOKIO HOTEL. Jeder in Deutschland und Umgebung kennt ihn oder hat wenigstens schon mal ein Bild von ihm und den Jungs gesehen. Soll er ihr jetzt gleich schon die Sache mit Tokio Hotel auf die Nase binden, oder soll er es erst einmal genießen, dass er unentdeckt vor Fanarlam ist. „Also ich…ähm ich bin geschäftlich hier in der Stadt.“, entscheidet er sich ihr zu antworten und klopft sich innerlich selber auf die Schulter für diese gelungene Umschreibung seiner Anwesenheit in diesem Hotel. Später kann er ihr immer noch mehr dazu erzählen und ihr vorsichtig beibringen wer er wirklich ist. Aber im Moment geniest er es einmal so sein zu dürfen wie er wirklich ist und muss sich nicht verstellen. „Geschäftlich?“, fragt sie überrascht und mit hoch gezogenen Augenbrauen. „Wie alt bist du den, dass du schon geschäftlich unterwegs bist?“ „Ich bin 19. (Anmerkung: Ich weiß, dass Bill erst 17 ist, aber in der Geschichte passt e besser, wenn er schon ein bisschen älter ist.) Und du?“, stellt er die Gegenfrage. „Ich werde bald 18, im Frühsommer. Na ja es dauert schon noch ein bisschen, aber ich freu mich schon so darauf endlich volljährig und dadurch unabhängig zu werden. Es kann mir gar nicht schnell genug gehen.“, strahlt Layla mit einem aufgeregten Glitzern in ihren Augen. „Und? Machst du dann so richtig fett Party mit all deinen Freunden?“, will Bill wissen. Das eben noch strahlende Glitzern in Laylas Augen wird trüber: „Ich weiß noch nicht, wo ich dann bin. Ich hatte es schon vor, aber ich müsste dann mindestens zwei Mal feiern. Einmal mit meinen deutschen Freunden und einmal in Australien, in meiner Heimat mit meinen Freunden dort. Ich weiß aber nicht ob es mir mein Stiefvater erlaubt…“. „Du kommst echt aus Australien? WOW! Das merkt man ehrlich gesagt gar nicht, also zumindest nicht an der Sprache. Du sprichst einbandfreies deutsch.“ Bill schaut sie beeindruckt an und schenke ihnen beiden das zweite Glas Sekt ein. „Oh danke, für das Kompliment. Das bedeutet mir viel. Ja ich komm eigentlich aus Australien. Meine Mum war gebürtige Australiererin. Aber mein leiblicher Vater kommt aus Italien. Wegen ihm sind wir auch nach Deutschland gekommen. Da war ich erst 12 Jahre alt und mich hat das echt mitgenommen all meine Freunde zurück zu lassen. Aber er hat hier einen besseren Job bekommen. Meine Mum ist an der Sehnsucht nach Australien nach zwei Jahren in Deutschland gestorben. Sie hatte es nie verkraftet aus ihrer geliebten Heimat zu gehen. Meine kleine Schwester und ich waren danach total verwirrt und unser Dad hat uns zu unserem Onkel geschickt. Er besteht darauf, dass er unser Stiefvater ist. Totaler Schwachsinn, ich kann ich nicht leiden diesen Fettsack.“, Layla macht eine kurze Pause und ext ihr zweites Sektglas runter. „Na ja und die deutsche Sprache ist mir am Anfang sehr schwer gefallen. Ich würde wegen meinem Akzent oft gedisst. Mit viel Mühe hab ich ihn mir abgewöhnt um von meinen Mitschülern akzeptiert zu werden. Aber so richtig wurde ich nie in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Irgendein Problem hatte jeder mit mir, ich war schon immer etwas anders als andere. Und vor allem bin ich ziemlich eigen, zieh mein Ding durch und lass mir von niemanden in mein Zeug reinreden. Ich hab mir dann Freunde außerhalb der Schule gesucht, die mich so akzeptiert haben wie ich bin…na ja…“, schließt sie ihren Bericht ab. Ihre Stimme ist total bedrückt. Bill kann es ihr so gut nachfühlen, wie es ihr gegangen ist, damals wo sie niemand so nehmen wollte wie sie eben war und sie jeder verbiegen wollte. „Ich versteh dich gut. Mir ging es früher in der Schule so ähnlich. Viele hatten ein Problem mit meinem Aussehen. Ich war halt schon immer extravagant und ausgefallen. Viele beleidigten und beschimpften mich dann. Ich glaube androgühn wirkende Schwuchtel war eine der Beleidigungen die ich am häufigsten an den Kopf geworfen bekommen hab. Zum Glück stand mein Bruder immer hinter mir.“ Bill wundert sich über sich selbst. Es ist schon verdammt lang her gewesen, seit er das letzte Mal so offen über sich und seine Gefühle in der Weiße gesprochen hatte. Er hatte immer die Angst gehabt er würde dann verspottet, doch in Laylas nähe fühlt er sich sofort wohl und hat keine Scheu sein Inneres vor ihr preis zu geben. Layla lacht auch nicht sondern antwortet: „ Mit meinem Aussehnen hatte ich dafür nicht so die Probleme“ und zeigt an sich runter. Das kann Bill nur zu gut verstehen und er muss leicht schmunzeln. „Viele Typen haben mich deswegen eher belästigt im Sinne davon dass sie was von mir wollten wegen meiner Figur. Aber mal was anderes. Du hast gesagt du hast einen Bruder?“ „Ja ein Zwillingsbruder sogar. Er heißt Tom“, meint Bill. „Das ist ja cool. Ich wollte auch immer einen Bruder. Sieht er genau aus wie du? Auch dieses abgefahrene Styling?“ Laylas Augen fangen wieder an zu leuchten, als sie Bill von oben bis unten mustert. Bill muss nun wirklich leise lachen: „Nein, nein. Tom hat einen ganz anderen Stil als ich. Er ist eher so ein Lil’Gangster HipHop Freak. Aber wenn dus genau nimmst und uns nackt neben einander stellen würdest und natürlich die Haare und die Schminke weg denkst, sehen wir uns schon verdammt ähnlich nur kleine Unterschiede. Wir sind ja auch eineiig. Hast du Geschwister?“ Mittlerweile haben sie schon ihr drittes Glas Sekt ausgetrunken. „Ja ich hab eine Schwester. Fini, sie heißt Fiona. Sie ist aber erst 15. Also eine kleine Schwester.“, gluckst sie. Langsam aber sicher sind sie beide schon etwas angeheitert. „Süß, ne kleine Schwester.“ Zusammen leeren sie die Sektflasche und es ist schon weit nach 1Uhr. „Oh, so was blödes, jetzt ist der Sekt schon alle.“, bedauert Bill die leere Sektflasche. „Hast du vielleicht ne Minibar in deinem Zimmer?“, fragt Layla und deutet auf einen kleinen Schrank. Bill steht auf und tapst vorsichtig zum Schrank; Er öffnet ihn und hält triumphierend eine Wodkalasche hoch: „Tata! Gucke mal was ich gefunden hab“, freut Bill sich und tapst wieder zu ihr zurück. Dann öffnet er die neue Flasche, setzt sie an seinen Mund und schluckt tiefe Schlucke eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs auf einmal herunter. Dann reicht Bill Layla die Flasche rüber. „Hier Süße, trink mal was richtiges“, lallt er schon trunkend. Sie schluckt mindestens genau so gut wie er und die beiden saufen doch tatsächlich noch die ganze Wodkaflasche leer.
Irgendwann, die Zeit spielt eh keine Rolle mehr, sie sitzen immer noch in den kleinen roten Sesseln um den kleinen Glastisch herum, versucht Layla zu sprechen: „Bill… Bill isch ssaahg dir waahs. Bill isch muuhss ins Beettt. Isch bin gahnz zuuh getrungen.“ Sie stemmtesich mit großer Mühe aus dem Sessel um aufzustehen. Als sie es geschafft hat, muss sie sich aber ganz schnell an dem Sessel fest halten, da sie ihr Gleichgewicht nicht mehr halten kann. „Uh… des deeht sisch ja alles. Man isch glaup isch komm jar nisch meehr in mein Beett.“, lallt sie vor sich hin. Auch Bill versucht nun aufzustehen, hat aber die gleichen Probleme sein Gleichgewicht zu halten wie Layla. „Du, Layla? Wenn du wiellst kannste och bei mir pennen. Stöhrt misch jar nisch. Überhaubt nisch.“, lallt er genau wie sie. Irgendwie, es ist sehr rätselhaft wie, schaffen es die beiden sich in Bills Bett zu packen und notdürftig auszuziehen. Als sie liegen, kuschelt sich Layla ganz nah an Bill und er nimmt sie in seine Arme. Sie flüstert noch vorm Einschlafen: „Bill…du bill isch mag disch escht gern.Du bist son n süßer kerl. N kleines Schnuggelschen“ und drückt ihm einen Bussi auf den Mund. Bill antwortet ihr: „Du bischt auch was besonderes Layla. Jez Schlaf gut Süße.“ …

Kapitel 7

Als Bill wach wird fühlt er sich wie erschlagen, sein Kopf pocht, seine Glieder fühlen sich schwach und unbeweglich an und seine Augen sind so schwer, dass er sie gar nicht öffnen will. Schwer atmend liegt er auf seinem Bett, zumindest vermutete er, dass es sein Bett ist^^. Nach einiger Zeit, die er schon wach ist, nimmt er sich zusammen und versucht langsam seine Augen zu öffnen und sich auf zurichten. Bill hebt seinen Oberkörper an und stützt sich auf seinen Ellebogen ab, er muss heftig blinzeln um überhaupt etwas erkennen zu können. Verschlafen lässt er seinen Blick durch das Zimmer schweifen. Es sieht total chaotisch aus: Auf dem Glastisch steht eine leere Sektflasche, daneben zwei Zahnputzbecher, eine leere Wodkaflasche liegt umgekippt auf dem Boden, ein Sessel ist umgefallen und es sind überall Kleidungsstücke im Raum verteilt. ‚Scheiße, was ist den hier passiert’ fragt Bill sich und sein Blick führt zum Bett. Neben ihm liegt ein Mädchen, dass nichts außer ihrer Unterwäsche trägt. Ähm…wer ist das? Erst nach einigen Augenblicken fällt Bill wieder ihr Name ein. Es ist natürlich Layla. Und nicht nur ihr Name fällt ihm sein, sondern es spielt sich auch der gestrige Abend mit Layla vor seinem Inneren Auge ab. Nachdem diese Sache mit dem Bad vorgefallen ist, kam Layla später überraschen mit einer Sektflasche vorbei um sich ein bisschen besser kennen zu lernen. Als der Abend immer länger wurde haben sie auch noch eine Wodkaflasche geleert und sind dann auf Bills Bett eingeschlafen. Bills Erinnerungen sind ziemlich vernebelt, der Alkohol lässt grüßen, aber an eine Sache kann er sich noch ganz genau erinnern. Es war ein Kuss. Naja okay es war eher ein Bussi aber ihre Lippen haben sich berührt und Bill muss zugeben, das ihm das wirklich gut gefallen hat. Bill betrachtet Layla wie sie immer noch schlafend leicht den Mund bewegt, als ob sie in ihrem Traum gerade spricht. Sie sieht so niedlich aus, wie sie da so vor ihm liegt total entspannt….Aber wie Bill sie so betrachtet fällt ihm die Kette auf die sie um den Hals trägt. Es ist eine Silberband, an dem ein ovales Medaillon hängt. Es zeigt das Bild einer Frau, um genau zu sein zeigt es das Bild von Leonard de Vincis Mona Lisa. Bill streckt seine Hand aus und greift sacht nach der Kette, um sie sich genauer anzuschauen. Doch in dem Moment indem er die Kette berührt umfasste Layla Bills Hand mit festem Griff um hält sie fest. Sie öffnet ihre Augen schlagartig und schaut ihn mit einem Furcht einflössendem Blick an. Es ist ein kalter feindseliger Blick, den er von ihr nie erwartet hätte. Bill hat sie bis jetzt nur als eine warme freundliche Person kennen gelernt. Es erschreckt ihn sogar ein bisschen sie so zu sehn. „Tu das nie wieder, hörst du?! Er kommt sonst. Er wird dich nicht mögen, er wird dich hassen und töten. Fass das nie wieder an, den es ist gefährlich den Teufel heraus zu vordern!“ Ihre Stimme ist so eisig und schneidend, dass es Bill fröstelt. Layla lässt Bills Hand los und schließt ihre Augen wieder. Bill zieht seine Hand ganz schnell von ihrer Kette weg. Er schaut Layla irritiert an, jetzt liegt sie wieder schlafend vor ihm. Aber was soll das den bitte bedeuten ‚es ist gefährlich den Teufel heraus zu fordern’. Ist Layla abergläubisch oder einfach nur gestört? Wie aus Trance erwacht setzte sie sich auf und schüttelt ihren Kopf: „Morgen Bill!“, begrüßt sie ihn und es ist keine Spur mehr von dem eisigen Ton, der Bill ein Schauer über den Rücken laufen lies, zu hören. Er schaut sie immer noch perplex an. Was soll das den auf einmal? Plötzlich ist sie wieder ganz freundlich. Jetzt ist es Layla, die jenige die irritiert ist: „Ist was?“ fragt sie und streicht sich verlegen durch ihr langes dunkel Haar, wobei ihre Kette verräterisch an ihrem Hals funkelte. Bill versteht die Welt nicht mehr. Soll das heißen, dass sie ihn eben aus dem Unterbewusstsein her vor dem „Teufel“ gewarnt hat? Er weiß es nicht und meint deshalb lässig um nicht einen Verdacht schöpfen zu lassen: „Nein, nein. Es ist nichts. Ich war eben nur von deiner Schönheit geblendet.“ Er grinst sie an. Layla lacht halb spöttisch, halb verlegen auf, schnappt sich ein Kissen und wirft es Bill ins Gesicht. Da er darauf nicht gefasst war, rutschen ihm seine stützenden Ellebogen weg und er liegt plötzlich ausgestreckt auf dem Rücken. Layla ergreift ihre Chance, klettert auf ihn drauf und bewirft ihn lachend mit immer mehr Kissen und versucht ihn zu kitzeln. Was ihr auch zu Bills leiden gelingt. Bill lässt sich das erst eine Weile lang gefallen doch dann befreit er sich von all den Kissen, fasst Layla an der Hüfte und wechselt die Seiten mir ihr. Jetzt liegt sie unter ihm und schaut ihn lachend und strahlend an. Sie hat ein Funkeln in den Augen wie Feuer. Bill hockt auf ihr und schaut sie fasziniert grinsend an. Layla hat so einen verführerischen Mund mit vollen roten Lippen. Bill spürt das brennende Verlangen auf seinen Lippen sie zu küssen. Er beugt seinen Kopf zu ihr herunter und ihre Lippen trennen nur noch Millimeter. Beide schließen ihre Augen und indem Moment, als sich ihre Lippen berühren schien es als würde die Welt still stehen, selbst die Federn aus den Kissen scheinen langsamer wieder herunter zu fallen. Alles um sie herum verschwindet und es bleibt nut dieses unglaubliche Gefühl ihres Kusses. Bill leckt sacht über Laylas Lippen bis sie ihren Mund leicht öffnet und seiner Zunge Einlass gewährt. Layla spürt etwas Metallisches an ihrer Zungenspitze und merkt das es ein Zungenpircing ist. Sie erwidert Bills Kuss. Beide finden es total spannend den anderen auch auf diese Weiße kennen zu lernen, doch auf einmal drehte Layla ihren Kopf von Bill weg und presst ihre Lippen aufeinander. „Was…was…hab ich dir wehgetan?“, fragt Bill sie überrascht, dass sie ihren Kuss so abrupt enden lässt. „Nein,…nein Bill… ich kann das nicht,…tut…tut mir leid.“, stottert sie betrübt und Bill sieht das sie krampfhaft versucht ihre Tränen zu unterdrücken. Bill weiß echt nicht, was jetzt mit ihr los ist, doch sie tut ihm so leid, dass er sie hoch zieht und fest in seine Arme schließt. „Schschscht“, macht er beruhigend. „Ist Okay…es ist okay, wenn dir das zu schnell ging. Das tut mir Leid.“ Er wiegt sie vorsichtig hin und her. „nein Bill, das hat gar nichts mit dir zu tun. Es ist nur… ach ich kann das dir nicht erklären, du würdest es nicht verseht. Mir tut es Leid.“, flüstert sie ihm mit halb erstickter Stimme ins Ohr. Bill sitzt noch eine ganze Weile mit ihr so im Arm hin und her wiegend, beide nur mit Unterwäsche bekleidet auf seinem Bett, dass von losen Kissenfedern übersäht ist. Er will gar nicht wissen wie das aussieht…^^
Während er sie so in seinen Armen hält, fragt er sich was sie für komische Stimmungsschwankungen hat. Erst ist sie ganz bedrohlich kalt, dann total ausgelassen fröhlich und dann plötzlich traurig und abweißend. Er spürt wie ihr stumme tränen die Wangen herunter rollen und auf seine nackten Schultern tropfen. Was ist los mit ihr? Bill kann es sich nicht erklären. Nach einiger Zeit losen sich die beiden von einander. Sie schaut ihn mit traurig beschämtem Blick an. „Danke“, haucht Layla und beide stehen auf. Mit einigen Handgriffen ziehen sie sich an und räumen das Zimmer notdürftig auf. Zögernd geht Layla in Richtung Tür. „Ich muss jetzt gehen“, meint sie und schaut Bill hoffnungsvoll an. Bill sieht ihren Blick und weiß genau, dass sie das gleiche will wie er, deshalb fragt er: Sehn wir uns wieder?“ Ein erleichtertes Lächeln huscht über ihre Lippen: „Ja, das würde mich wirklich freuen.“ „Okay. Meinst du heute noch?“, lächelt Bill zurück. „Ich hoffs doch. Aber wir werden sehn. Also dann bis nachher.“, verabschiedete sie sich von ihm. „Bis nachher“, antwortet Bill ihr und wieder hat sie ihn allein in seinem Zimmer zurück gelassen. …

Kapitel 8

„Ey Alter, wasn heute mit dir los?“, fragt Tom seinen Bruder beim Frühstück. „Wie was soll den sein?“, stellt Bill die Gegenfrage. „Ja, du grinst die ganze Zeit vor dich hin und bist ganz nachdenklich…“ Tom senkt seine Stimme und beugt sich über sein Nutella Brötchen näher zu Bill. „Es liegt an nem Mädel, Bill. Das sehe ich dir an, man. Was ist da gestern Abend zwischen dir und dem Mädchen mit der Sektflasche gelaufen?“ „Wahha woher weißt du das Layla gestern Abend zu mir gekommen ist? Spionierst du mir nach oder was geht bei dir ab?“, empört sich Bill. Tom darauf grinsend: „Nee, nee Alter. Deine nächtlichen Besuche gehen mich nix an. Ich hatte nur Stimmen aufm Flur gehört und dachte, dass das vielleicht ein paar einsame Mädchenherzen rumirren, den ich vielleicht helfen könnte. Aber da hab ich mich getäuscht und nur noch, wie hieß sie gleich?....“ „Layla“ „Ja richtig Laylay in dein Zimmer gehen sehn. Also was war da los?“ Bill berichtet Tom mit verhaltener Stimme, was gestern Abend und heute Morgen alles passiert ist. Doch auch Tom kann sich Laylas Verhalten von heute Morgen nicht erklären. „Mensch Bill, bei der musst du echt aufpassen. Das sind deutliche Anzeichen von einer Schwangerschaft. Die will dir bestimmt nurn Kind unterjubeln. Sei vorsichtig bei ihr.“, warnte Tom Bill, doch der lachte nur: „Haha Tom, du leides an Verfolgungswahn. Nur weil son Groupie von dir so ne Geschichte mal erfunden hat, muss das bei Layla ja nich auch so sein. Und außerdem hat sie nur ne Stimmungsschwankung und hat auch noch Alkohol getrunken. Sie hat sich weder heute Morgen übergeben, noch hat sie einen Ansatz von einem Babybauch.“ „Ich hab dich gewarnt Bill…“ In dem Moment kommen in den Frühstückssaal eine Gruppe Männer, alle mit schwarzen Anzügen bekleidet, Sonnenbrillen und Heasets tragend. In der Mitte der Gruppe laufen zwei Mädchen und ein junger Mann, die alle drei auch Sonnenbrillen tragen, obwohl es in dem Raum gar nicht so gelles Licht ist. Bill und Tom schauen sich verdutzt an. Was sind das den für Leute? Sie müssen entweder berühmt sein oder wirklich wichtige reiche Leute sein, denn das ist der VIP- Frühstücksbereich, in den kommt nicht jeder.
Die beiden Mädchen und der junge Mann nehmen an einem für sie reserviertem Tisch platz. Die anderen Männer, die anscheinend Securityleute sind, stellen sich mit etwas Abstand in die Nähe des tisches. Das jüngere der beiden Mädchen und der Mann nehmen ihre Sonnenbrillen ab und Bill fällt auf, dass sie Layla extrem ähnlich sieht. Ist das etwa Layla? Wenn ja mit was für komischen Typen treibt sie sich dann rum? Doch es ist nicht Layla, denn das Mädchen hat einen auffälligen Leberfleck an ihrem Hals, den Layla nicht hat. Der Mann schaut das andere Mädchen, das noch ihre Sonnenbrille auf hat, auffordernd an. Doch sie reagiert nicht. „Würdest du bitte deine Sonnenbrille abnehmen? Wir wollen essen“, fordert der Mann sie in einem schleimiger Stimme auf. Aber sie ignoriert ihn immer noch. „Hast du mich nicht verstanden?“, zischt er zwischen den Zähnen durch zu ihr und drückt ihre Hand, die auf dem Tisch liegt so fest, dass ihre Fingerkuppen ganz weiß werden. Bill und Tom beobachten unauffällig das Geschehen aufmerksam; Das Mädchen verzerrt schmerzerfüllt ihr Gesicht, als der Mann ihre Hand noch fester drückt. Widerwillig nimmt sie ihre Sonnenbrille ab. Bill starrt sie entsetzt an. Es ist Layla, nur sie sieht nicht mehr so aus, wie sie sie vorhin verabschiedet haben. Um ihr rechtes Auge ist ein großer bläulicher Bluterguss. „Na siehst du, geht doch“, grinst der Mann selbstgefällig. Layla schaut nicht hoch sondern senkt ihren Blick beschämt auf den Tisch. Tom dagegen schaut entgeistert zu Bill und flüstert ihm zu: „Ist das nich DIE Layla? Die von gestern? Ey Alter man, was isn mit der ihrem Auge passiert? Wurde sie geschlagen oder was?“. „Das war ich aber nich?! Aber das würd ich auch gern wissen. Ich weiß echt nich was passiet ist.“, verteidig sich Bill vor Tom. „Das hab ich ja auch nich gesagt, dass du das warst!!!! Du bist doch nich so einer Bill. Na hör mal was denkst du was ich über dich denke…tzzzz“, protestiert Tom. Bill nickt besänftigend und beide widmen sich wieder ihrem Frühstück.
Am Nachbartisch wird gerade angefangen zu essen. Bill kann nicht anders als immer mal wieder einen verstohlenen Blick rüber zu werfen. Das andere Mädchen neben Layla muss Fiona sein, ihre jüngere Schwester. Aber wer ist dieser verdammte Typ? Ihr Bruder? Ihr Cousin? Oder ihr Onkel von dem sie Bill schon erzählt hatte? Der Kerl den sie so verabscheute? Nein, dafür ist der Mann zu jung. Und von einem Bruder hat sie nichts gesagt, außer das sie sich einen großen Bruder wünscht. Wahrscheinlich ist es ihr Cousin. Aber genau weiß es Bill ja auch nicht. Er lauschte wieder dem Gespräch am Nachbartisch. „…. Du wirst es schon sehn, Fiona. Du bist wenigstens nicht so widerspenstig, im Gegensatz zu deiner Schwester. Du hast es dir verdient.“, säuselt der Kerl mit einer schleimigen widerliche klingenden Stimme und streichelt Fiona sanft über ihre Wange. „Fass sie nicht an!“, zischt Layla ihm zu und starrt auf ihren immer noch leeren Teller. „Ach? Madame hat doch nicht ihre Zunge verschluckt, Du sprichst noch mit mir? Ein Wunder….“. Er lässt ein Ekelerregendes Lachen von sich verlauten, was bei Bill eine unangenehme Gänsehaut in den Nacken ruft. Wieder streichelt der Typ Fiona über die Wange und streicht ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht: „Ich weiß doch das dir das gefällt, meine Kleine…“ „Nimm gefälligst deine dreckigen Finger von meiner Schwester!!!!“, schreit Layla und schlägt die Hand des Kerls von Fiona weg. „ Du weißt genau, dass ihr das NICHT gefällt!!!! Siehst du nicht wie sie ihre Tränen unterdrückt?!“ „Was fällt dir eigentlich ein du ungezogenes Miststück?! So hast du nicht mit mir zu sprechen, ist das Klar?“, doch weiter kommt der Kerl nicht, den Layla schnappt sich Fionas Hand und die beiden rennen aus dem Frühstückssaal. Der Mann springt auf, wobei dein Stuhl scheppernd zu Boden fällt, und schreit: „GINO, VERDAMMT NOCH MAL!!! SCHNELL; GEH DEN BEIDEN HINTER HER UND BRING SIE GEFÄLLIGST ZU RÜCK!!!!!“ Einer der schwarz gekleideten Anzugtypen nickt stumm und geht mit schnellen Schritten den beiden flüchtenden Mädchen hinterher. Zwei andere Männer folgen ihm. Bill und Tom starren endsetzt zu dem Tisch rüber, wo der Mann, immer noch mit umgefallenem Stuhl, rot vor Wut im Gesicht, steht. Als der die Blicke von den beiden sieht, meint er mit bedacht Ruhiggehaltener Stimme, entschuldigend: „ Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.“. Und dann setzt er sich schweigend wieder auf seinen Stuhl, den in der zwischen Zeit einer seiner Leibwächter wieder für ihn aufgestellt hat. Ruhig frühstückt er weiter als wäre nichts passiert. Bill und Tom verlassen schweigend und nachdenklich, was da eben vorgefallen ist, den Saal. ...
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